1. Umfassende Beurteilung und Planung
Mithilfe von 3D-Kegelstrahl-CT-Scans werden Knochendichte, -volumen und -qualität beurteilt, um festzustellen, ob Sie für eine Sofortbelastung in Frage kommen. Eine digitale Planungssoftware ermittelt die optimale Implantatposition und -winkelung für maximale Primärstabilität.
2. Chirurgische Implantatinsertion
Unter örtlicher Betäubung oder Sedierung wird das Implantat mithilfe computergesteuerter Techniken präzise eingesetzt. Das Einschraubmoment wird gemessen, um eine ausreichende Stabilität zu bestätigen (für eine Sofortbelastung sind in der Regel mindestens 35 Ncm erforderlich).
3. Sofortige provisorische Versorgung
Sobald eine ausreichende Stabilität bestätigt ist, werden Abdrücke oder digitale Scans angefertigt und eine provisorische Krone oder Prothese hergestellt und noch am selben Tag oder innerhalb von 48 Stunden eingesetzt.
4. Geschützte Heilungsphase
Während der Osseointegration müssen Sie sich 8 bis 12 Wochen lang weich ernähren. Die provisorische Versorgung ist so gestaltet, dass sie keinen starken Kontakt ausübt, um das heilende Implantat zu schützen.
5. Überwachung der Osseointegration
Regelmäßige Kontrolluntersuchungen nach 2, 4, 8 und 12 Wochen gewährleisten eine ordnungsgemäße Integration und Stabilität. Es können Röntgenaufnahmen angefertigt werden, um die Knochenheilung um das Implantat herum zu beurteilen.
6. Endgültige dauerhafte Versorgung
Nach 3 bis 6 Monaten erfolgreicher Integration wird die provisorische Versorgung durch Ihre dauerhafte Krone, Brücke oder Prothese ersetzt, die auf langfristige Haltbarkeit ausgelegt ist.